Jeden Tag kommen Sie nach Hause – und stehen in einem dunklen, engen Schlauch. Kein Tageslicht, beengende Wände, ein Gefühl von Beklemmung statt Willkommen. Dabei ist der Flur der erste Eindruck Ihrer Wohnung. Zeit, das zu ändern.
Warum der Flur so oft das Sorgenkind der Wohnung ist
In den meisten Grundrissen – besonders in Mehrfamilienhäusern aus den 1960er bis 1980er Jahren – wurde der Flur als reiner Durchgangsraum geplant. Fenster? Fehlanzeige. Tageslicht? Kommt höchstens durch eine Milchglastür. Das Ergebnis: Der dunkelste Raum der ganzen Wohnung.
Bei Renovierungen wird der Flur oft vergessen. Man streicht die Wände hell, kauft eine neue Garderobe – aber das Grundproblem bleibt: kein Licht, kein Raumgefühl.
Wie ein Wanddurchbruch den Eingangsbereich verwandelt
Ein Durchbruch oder eine große Öffnung zum angrenzenden Wohnzimmer oder zur Küche verändert alles: Tageslicht flutet in den Flur, der Raum wirkt sofort größer und einladender. Statt Beklemmung: ein Gefühl von Weite und Willkommen.
Und das Beste: Sie müssen nicht die komplette Wand entfernen. Auch ein breiter Durchgang, ein Oberlicht in der Wand oder ein Glasausschnitt können den Unterschied machen.
Gestaltungsideen: Offene Durchgänge, Glas, Oberlichter
- Breiter Durchgang ohne Tür: Öffnet den Flur zum Wohnbereich – maximale Wirkung
- Glas-Trennwand: Licht fällt durch, aber Schall und Sichtschutz bleiben erhalten
- Oberlicht in der Wand: Eine Öffnung oberhalb der Türhöhe lässt Licht passieren, ohne Privatsphäre zu opfern
- Schiebetür aus Glas: Offenheit bei Bedarf, Abgrenzung wenn gewünscht
- Halbhohe Wand: Sichtschutz unten, Licht oben – ein eleganter Kompromiss
Tragende Wände im Flur – was Sie wissen müssen
Die Wand zwischen Flur und Wohnraum ist in vielen Gebäuden tragend. Besonders in Mehrfamilienhäusern und Massivbauten verläuft hier oft eine tragende Längswand, die die Deckenlasten der oberen Geschosse ableitet.
Das bedeutet: Sie können die Wand nicht einfach entfernen. Aber ein Durchbruch ist fast immer möglich – mit dem richtigen Stahlträger als Sturz. Welche Öffnungsgröße statisch machbar ist und welcher Träger eingebaut werden muss, zeigt ein Gutachten.
Mehr dazu: Stahlträger bei Wanddurchbrüchen
Gutachten als erster Schritt: Klarheit in wenigen Werktagen
Bevor Sie planen, brauchen Sie eine Antwort auf die Frage: Was ist möglich? Ein statisches Gutachten sagt Ihnen:
- Ob die Wand tragend ist
- Welche Öffnungsgröße machbar ist
- Welcher Stahlträger eingebaut werden muss
- Welche Auflagen zu beachten sind
Bei VTM Statik erhalten Sie dieses Gutachten in 2–3 Werktagen – online, zum Festpreis, ohne Vor-Ort-Termin.
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Schluss mit dem dunklen Flur. Der erste Schritt ist einfacher als Sie denken:
- Fotos und Grundriss online einreichen (10 Minuten)
- Gutachten in 2–3 Werktagen erhalten
- Mit Handwerker die Umsetzung planen
- Lichtdurchfluteten Flur genießen
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Weiterführende Artikel: Wanddurchbruch Schritt für Schritt | Brauche ich eine Genehmigung? | Kosten Statiker Wanddurchbruch
